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26. März: Zukunftstag im Amtsgericht Bad Iburg

 

BAD IBURG. Das Amtsgericht Bad Iburg beteiligt sich auch in diesem Jahr am bundesweiten Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 haben am 26. März Gelegenheit, Berufe in der Justiz näher kennenzulernen. Sie erfahren unter anderem, warum jeder Besucher am Eingang durchsucht wird, welche Aufgaben in einer Serviceeinheit zu erledigen sind und wie der Arbeitsalltag eines Gerichtsvollziehers aussieht. Geplant ist außerdem der Besuch einer Strafverhandlung.

Es können noch wenige Restplätze besetzt werden. Interessierte Jugendliche können sich unter agibg‑poststelle@justiz.niedersachsen.de bewerben. Dabei sollen sie bitte unbedingt den Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum und eine Telefonnummer der Eltern angeben.

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Beim Amtsgericht Bad Iburg arbeiten zurzeit 7 Richter*innen, 7 Rechtspfleger*innen, 22 Angestellte und Beamt*innen des mittleren Dienstes, 3 Wachtmeister*innen und 4 Gerichtsvollzieher*innen. Unsere Aufgaben sind vielfältig. Im Jahr verhandeln und erledigen wir rund 850 Zivil-, 450 Straf- und 750 Familiensachen.

Wir bearbeiten außerdem Landwirtschaftssachen, Grundbuchsachen, Anträge auf Erteilung eines Erbscheins oder kümmern uns um einen gesetzlichen Betreuer, wenn jemand infolge einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr in der Lage sein sollte, seine Angelegenheiten selbstständig zu regeln. Zahlen Schuldner ihre (titulierten) offenen Rechnungen nicht freiwillig, kümmern wir bzw. unsere Gerichtsvollzieher sich um deren zwangsweise Durchsetzung.

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In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls'Day" durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls' Day" und seit einigen Jahren zusätzlich als „Boys'Day" veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufe näher zu bringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Niedersachsen hat sich diesem genderorientierten Vorgehen angeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mk.niedersaschsen.de und allgemein zu Ausbildungsberufen in der Justiz unter www.justizportal.niedersachsen.de.

Kinder aus St. Nikolaus schmücken Weihnachtsbaum im Amtsgericht

So geht Nachhaltigkeit: Weihnachtsbaumschmuck aus Recycling-materialien


BAD IBURG. Glänzende Sterne, bunte Glocken und leuchtende Kerzen schmücken den Weihnachtsbaum, der die Besucher des Amtsgerichts in den kommenden Wochen in der Eingangshalle empfängt. Bereits zum vierten Mal haben Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte St. Nikolaus festlichen Baumschmuck für das Amtsgericht gebastelt und jetzt an den immergrünen Zweigen aufgehängt.

Ganz oben auf der Spitze thront ein goldener Engel und blickt den Besuchern entgegen. „Wir haben ihn, wie auch den übrigen Schmuck, vollständig aus gebrauchten Materialien hergestellt“, erklärte die stellvertretende Kitaleiterin Renate Sprengelmeyer, während die Kinder emsig den Tannenbaum schmückten und dabei viel Lob von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtsgerichts bekamen.

Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts, bedankte sich für den tollen Engel und lobte ebenfalls die Nachhaltigkeit: Die des Weihnachtsbaumschmucks aber auch die der guten Beziehung zur Kindertagesstätte St. Nikolaus. „Hier im Amtsgericht arbeiten wir jeden Tag daran, dass den Menschen in Bad Iburg und Umgebung Gerechtigkeit widerfährt – auch und ganz besonders den Kindern. Deshalb finde ich es wichtig, dass die Kinder diesen Ort und die Menschen, die hier arbeiten, kennen!“

Unabhängig davon dürfe sich natürlich gerne jeder der möchte den schönen Baum und den Weihnachtsengel auf der Spitze ansehen. „Kommen Sie einfach während unserer Öffnungszeiten vorbei“, lud Susanne Kirchhoff Eltern, Großeltern sowie alle Bürgerinnen und Bürger ein, bevor sich die kleinen „Nikoläuse“ nach einer Stärkung im Gerichtssaal und einem Blick hinter die Kulissen des Amtsgerichts wieder auf den Heimweg machten.


Die Fotos (von Irene Rosenzweig) zeigen: (Gruppenfoto) von links nach rechts Renate Sprengelmeyer, stellvertretende Kitaleiterin, Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts, Bernd Pellmann, Geschäftsleiter des Amtsgerichts und die Schulkinder der Kita St. Nikolaus sowie (Foto 2) ein Kind bei der feierlichen Übergabe des Engels für die Weihnachtsbaumspitze an Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts.


  Bildrechte: I. Rosenzweig
  Bildrechte: I. Rosenzweig

Amtsgericht verabschiedet stellvertretenden Direktor Wolfgang Keuter nach mehr als 36 Dienstjahren in den Ruhestand

Feierliche Veranstaltung im Schloss


BAD IBURG. Nach mehr als 36 Jahren hat am 1. November für Wolfgang Keuter ein neuer Lebensabschnitt angefangen. In einer feierlichen und sehr persönlichen Veranstaltung im Schloss Iburg würdigten der Präsident des Landgerichts Dr. Thomas Veen, die Direktorin des Amtsgerichts Susanne Kirchhoff, Kolleginnen und Kollegen sowie weitere Gäste aus dem persönlichen Umfeld die beruflichen Leistungen des langjährigen stellvertretenden Amtsgerichtsdirektors.

„Mit Wolfgang Keuter verabschieden wir heute einen Richter in den wohlverdienten Ruhestand, der das Familienrecht weit über den Bezirk des Amtsgerichts Bad Iburg hinaus geprägt hat“, so Dr. Thomas Veen.

Wolfgang Keuter ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Nach Studium und Referendariat in Münster und Hamm begann er 1983 als Richter beim Amtsgericht Stade. 1986 wechselte er zum Amtsgericht Bad Iburg, wo er zunächst Strafsachen und seit 1991 Familiensachen bearbeitete. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze, Rechtsprechungsübersichten und Urteilsanmerkungen, schrieb Kommentare zum Kindschaftsrecht und zum FamFG (Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit) sowie zum Statusrecht (Abstammung – Adoption – Namensrecht). Seit 2014 ist er Mitglied der Kinderrechtekommission des Deutschen Familiengerichtstages und verfasste in dieser Eigenschaft diverse Stellungnahmen zu Verfassungsbeschwerden und Gesetzesvorhaben. Außerdem ist er als Referent u. a. bei Fortbildungen des Niedersächsischen Justizministeriums und bei Adoptionstagungen tätig.

„Kaum einer kennt das Amtsgericht Bad Iburg so gut wie Wolfgang Keuter. Er weiß – frei nach Goethe – was das Gericht im Innersten zusammenhält: Kollegialität und Loyalität. Und er hat dies auch stets gelebt. Deshalb fällt es mir ausgesprochen schwer, ihn heute in den Ruhestand gehen zu lassen.“, resümierte Susanne Kirchhoff im Rahmen der Verabschiedungsfeier und wünschte dem Ruheständler auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Die beigefügten Fotos (von Irene Rosenzweig) zeigen den stellvertretenden Direktor des Amtsgerichts a.D. Wolfgang Keuter (Foto 1 und 2) sowie den Präsidenten des Landgerichts Dr. Thomas Veen und die Direktorin des Amtsgerichts Susanne Kirchhoff.

  Bildrechte: I. Rosenzweig
  Bildrechte: I. Rosenzweig

Tag des Betreuungsrechts in Bad Iburg

Justizministerin Barbara Havliza zu Gast im Amtsgericht



BAD IBURG. „Wer darf für mich wichtige Dokumente unterschreiben, wenn ich selber dazu nicht mehr in der Lage bin?“, „Welche Form muss eigentlich eine Vorsorgevollmacht haben?“ oder „Wenn das Amtsgericht für mich einen Betreuer bestellt, bin ich dann entmündigt?“ - Das waren nur einige der Fragen, die am Tag des Betreuungsrechts am 23. September im Schloss Bad Iburg gestellt und selbstverständlich beantwortet wurden.


Rund 100 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit und informierten sich aus erster Hand: An den Infoständen des Amtsgerichts, des Landkreises, des Betreuungsvereins SkF, des AMEOS Klinikums Osnabrück und des Bad Iburger Seniorenbeirats standen Experten Rede und Antwort. In zwei moderierten Podiumsgesprächen wurden außerdem die Themen „Ehrenamtliche Betreuung“ und „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ näher beleuchtet.


„Beim Thema ‚Rechtliche Betreuung‘ besteht leider immer noch große Unsicherheit und viel Unkenntnis“ so Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts. „Viele Menschen wissen beispielsweise nicht, dass auch Eheleute oder die eigenen Kinder nur mit Vollmachten für sie handeln können oder dass eine Entmündigung rechtlich gar nicht mehr möglich ist“. Sie freute sich deshalb sehr, dass auch Justizministerin Barbara Havliza den Weg ins Schloss gefunden hatte und so zusätzlich Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema „Betreuungsrecht“ lenkte.

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Betreuung
Hilfe für Personen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können

Für hilfsbedürftige Erwachsene, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbstständig erledigen können, kann das Amtsgericht eine Betreuerin oder einen Betreuer bestellen. Die Betreuerin oder der Betreuer unterstützt die hilfsbedürftige Person in genau bestimmten Bereichen, den sogenannten Aufgabenkreisen.

Aufgabenkreise können zum Beispiel sein:

  • Gesundheitssorge (Arztgespräche, Einwilligung in medizinische Maßnahmen)
  • Vermögenssorge (Kontoverwaltung, Zahlungsverkehr)
  • Aufenthaltsbestimmung (Heim-oder Krankenhauseinweisung)
  • Rechts-, Antrags- und Behördenangelegenheiten (Antragsstellungen, „Papierkram“)
  • Wohnung-und Heimangelegenheiten

Der Begriff „rechtliche Betreuung“ bedeutet, dass die Betreuerin oder der Betreuer selbst keine tatsächliche Hilfe leisten muss, sondern dafür zuständig ist, diese zu organisieren.

Bei der Auswahl des Betreuers sind grundsätzlich die Wünsche der betroffenen Person zu berücksichtigen. Das Gericht versucht vorrangig, ehrenamtliche Betreuer (zum Beispiel Ehepartner oder volljährige Verwandte) als Betreuerin oder als Betreuer auszuwählen. Nur wenn dies nicht möglich ist, setzt das Gericht eine Berufsbetreuerin oder ein Berufsbetreuer ein.

Für alle Bereiche des Betreuungsrechts gilt der Grundsatz der Erforderlichkeit. Dies bedeutet, eine Betreuung wird nur dann eingerichtet, soweit dies erforderlich ist. Eine Betreuung ist beispielsweise dann nicht erforderlich, wenn es eine Bevollmächtigte oder einen Bevollmächtigten gibt, die oder der die betroffene Person rechtsgeschäftlich vertreten kann. Dies kann durch eine Vorsorgevollmacht geschehen.

Gibt es keine Vorsorgevollmacht, wird eine Betreuerin oder ein Betreuer nur für die Aufgabenkreise besteht, in denen die betroffene Person ihre Angelegenheiten nicht selber regeln kann. Schließlich darf eine Betreuerin oder ein Betreuer nur so lange bestellt werden, wie die oder der Betroffene eine Betreuung benötigt.

Die Betreuung stellt eine wichtige Hilfe für die Betroffenen dar. Sie kann von Ihnen aber auch als Eingriff empfunden werden, insbesondere dann, wenn sie mit der Bestellung nicht einverstanden sind. Gegen den freien Willen einer betroffenen Person darf eine Betreuerin oder einen Betreuer daher nicht bestellt werden.

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Eine aktuelle Informationsbroschüre zum Thema Betreuungsrecht steht im Landesjustizportal online zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden. Auf Wunsch wird sie auch gedruckt versandt. Bestellungen nimmt die Pressestelle des Ministeriums unter pressestelle@mj.niedersachsen.de entgegen.



  Bildrechte: I. Rosenzweig
Nds. Justizministerin Barbara Havliza mit der Direktorin Susanne Kirchhoff
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Podiumsgespräch „Ehrenamtliche Betreuung“

Amtsgericht Bad Iburg wird Ausbildungsgericht

Spannende und vielfältige Aufgaben für angehende Rechtspfleger


BAD IBURG. Spannende und vielfältige Aufgaben warten auf Alina Schnieder und Janis Lotte, die am 23. September ihren Dienst beim Amtsgericht Bad Iburg angetreten haben. Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts, begrüßte zusammen mit der Ausbildungsleiterin Anja Wendtland die beiden Anwärter, die die Praxisabschnitte ihres dualen Studiums beim Amtsgericht Bad Iburg absolvieren werden, und beglückwünschte sie zu ihrer Berufswahl: „Sie haben sich für einen spannenden und anspruchsvollen Beruf entschieden, in dem Sie von Beginn an eigenverantwortlich und sachlich unabhängig arbeiten werden.“ Gleichzeitig freute sie sich darüber, dass das Amtsgericht Bad Iburg jetzt auch Ausbildungsgericht geworden ist. „Der demografische Wandel macht auch vor der Justiz nicht halt. Wir brauchen in allen Bereichen gut ausgebildete Nachwuchskräfte“, so Kirchhoff und ist sich sicher: „Gerade an einem kleinen Amtsgericht können komplexe Arbeitsabläufe gut, anschaulich und praxisnah vermittelt werden.“

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger haben in der Justiz viele Aufgaben. Sie erteilen Erbscheine oder eröffnen Testamente. Sie führen das Grundbuch und tragen u.a. Eigentümer von Grundstücken oder Grundschulden in das Grundbuch ein. Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger führen das elektronische Handels- und Vereinsregister und prüfen die rechtlichen Voraussetzungen für die Eintragung von Unternehmens- oder Vereinsgründungen. Sie verpflichten in Familiensachen den Vormund und überwachen seine Tätigkeit. Ebenso beraten und überwachen sie Betreuer, die für volljährige hilfsbedürftige Menschen bestellt sind. In den Rechtsantragstellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften sind sie erste Ansprechpartner für Rechtsuchende und nehmen ihre Anträge auf.

Die Ausbildung zur Dipl. Rechtspflegerin und zum Dipl. Rechtspfleger erfolgt in einem dreijährigen dualen Studium an der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege (HR Nord) in Hildesheim mit zwei Praxisabschnitten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften. Nach Abschluss der Ausbildung wird der Justiznachwuchs u.a. in den Land- und Amtsgerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Oldenburg und bei den drei Staatsanwaltschaften im Bezirk der Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg eingesetzt werden.

Nähere Informationen zum Beruf der Rechtspflegerin und des Rechtspflegers sowie zu einer Bewerbung bei der Justiz finden Sie hier.

Das Foto (von Irene Rosenzweig) zeigt von links nach rechts: Direktorin des Amtsgerichts Susanne Kirchhoff, Janis Lotte, Alina Schnieder, Ausbildungsleiterin Anja Wendtland, Geschäftsleiter des Amtsgerichts Bernd Pellmann.


  Bildrechte: I. Rosenzweig

Tag des Betreuungsrechts am 23. September

Amtsgericht Bad Iburg informiert über Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung und Betreuung



BAD IBURG. HANNOVER. Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, in der er wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbständig regeln kann.


Wer hat in diesem Fall die rechtliche Befugnis, in Vertretung Dokumente zu unterschreiben oder Rechnungen zu begleichen? Wer trifft wichtige Entscheidungen? Viele Menschen wissen nicht, dass auch Eheleute oder die eigenen Kinder nur mit Vollmachten für sie eintreten können.


Lösungen bieten Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder gerichtliche Betreuung. Darüber, was das im Einzelnen bedeutet und worin die Unterschiede bestehen, informiert das Amtsgericht Bad Iburg am


23. September 2019, ab 15:30 Uhr
im Schloss Bad Iburg, Rittersaal und Raum Sophie v. d. Pfalz.


Verschiedene Organisationen und Fachleute informieren über ihre Arbeit und stehen für Fragen rund um das Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuung zur Verfügung. Näher beleuchtet werden die Themen „Ehrenamtliche Betreuung“ und „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ außerdem in zwei moderierten Podiumsgesprächen.


Programm:


ab 15:30 Uhr

Markt der Möglichkeiten


AMEOS Klinikum Osnabrück

SkF Osnabrück

Landkreis Osnabrück – Betreuungsbehörde

Seniorenbeirat der Stadt Bad Iburg

Amtsgericht Bad Iburg



16:00 Uhr

Podiumsgespräch „Ehrenamtliche Betreuung“


Melanie Grote, Betreuungsstelle, Landkreis Osnabrück

Ludger Koopmann, SkF Osnabrück

Margarete Maier, ehrenamtliche Betreuerin, Bad Rothenfelde



16:45 Uhr

Begrüßung


Barbara Havliza, Nds. Justizministerin


17:00 Uhr

Podiumsgespräch „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“


Melanie Grote, Betreuungsstelle, Landkreis Osnabrück

Angela Schemel, Rechtsanwältin und Notarin, Georgsmarienhütte

Anette Niermann, Bürgermeisterin, Stadt Bad Iburg

Romina Lewandowski, Rechtspflegerin, Amtsgericht Bad Iburg

Dr. med. Michael Cromme, Arzt für Allgemeinmedizin, Hagen a.T.W.


Moderation: Susanne Kirchhoff, Dir‘inAG



ca. 18:00 Uhr

Ausklang





Die Veranstaltung ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie für die Podiumsgespräche um eine Anmeldung unter agibg-poststelle@justiz.niedersachsen.de (begrenztes Platzkontingent).




 

Besuch der Niedersächsischen Justizministerin im Amtsgericht Bad Iburg

BAD IBURG. Am 4. April 2019 besuchte die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza das Amtsgericht Bad Iburg. Gemeinsam mit der Direktorin Susanne Kirchhoff, dem Personal- und Richterrat sowie weiteren Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern erörterte sie aktuelle rechts- und justizpolitische Themen, die das Amtsgericht betreffen. Besprochen wurden etwa die Möglichkeiten, Strafverfahren in geeigneten Fällen deutlich zu beschleunigen. Außerdem informierte sich die Ministerin über die Personalsituation des Gerichts und dessen bauliche Ausstattung. Beide Aspekte spielen insbesondere für das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle, die ihr, wie die Ministerin betonte, sehr am Herzen liege.

Kerstin Himmerlich zeigt aktuell drei ihrer Kunstwerke im Zivilrechtssaal des Amtsgerichts

Amtsgericht Bad Iburg Die Direktorin, 31.03.2019


Kerstin Himmerlich zeigt aktuell drei ihrer Kunstwerke im Zivilrechtssaal des Amtsgerichts. Die abstrakten Malereien können nicht nur von den Prozessbeteiligten sondern auch von allen anderen Interessenten während der üblichen Öffnungszeiten angeschaut und gegebenenfalls auch käuflich erworben werden.

„Kunst und Amtsgericht, das passt prima zusammen: Beide brauchen Öffentlichkeit!“, freute sich Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts. Sie bedankte sich bei Kerstin Himmerlich mit einem Blumenstrauß für die Bilder und bei Richter am Amtsgericht Dr. Peter Backhaus, der den Kontakt hergestellt hatte.

Kerstin Himmerlich wurde in Brake geboren. Sie studierte Kunst und Englisch in Osnabrück und Southampton. Seit 2001 unterrichtet sie am Gymnasium Lohne und leitet dort den Fachbereich Kunst.

Seit den 1990er Jahren stellt sie ihre Werke aus, unter anderem im Rahmen der Gruppenausstellung des Piepenbrock-Preises in Osnabrück sowie in zahlreichen weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen. Darüber hinaus erstellt sie Bühnenbilder, Kostüme und Maske für Musicals und leitet Seminare und Werkstatttage.

Nachfolgeausstellungen sind vorgesehen. Künstlerinnen und Künstler, die ihre Bilder ebenfalls im Amtsgericht Bad Iburg ausstellen möchten, können sich einfach an der Information melden oder eine E-Mail an das Gericht senden.


 

Zukunftstag beim Amtsgericht Bad Iburg

Justiz: Spannend und vielfältig.


Amtsgericht Bad Iburg 28.03.2019

BAD IBURG. Sechs Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren konnte Susanne Kirchhoff, Direktorin des Amtsgerichts, am vergangenen Donnerstag (28.3.2019) beim Zukunftstag im Amtsgericht Bad Iburg begrüßen. „Ich freue mich sehr, dass ihr heute da seid. Denn in der Justiz gibt es ganz viel spannende Berufe - sowohl für Mädchen als auch für Jungen!“

Und so nutzten die Kinder die Gelegenheit und warfen einen Blick hinter die Kulissen des Amtsgerichts. Sie erfuhren Wissenswertes über die Sicherheit im Gericht und die Anforderungen des Wachtmeisterberufs, nahmen an einer echten Zwangsversteigerung teil und besuchten eine Strafverhandlung. Außerdem konnten Sie den Kolleginnen und Kollegen in den Serviceeinheiten über die Schulter schauen und so den Arbeitsalltag im Amtsgericht live und in Farbe erleben.

Am Ende des Zukunftstages haben die Kinder einen ersten Eindruck erhalten, wie vielfältig die Justiz sein kann.


Ergänzende Informationen zu den Justizberufen und einer Bewerbung bei der Justiz finden Sie auch hier.


Das Foto (von Irene Rosenzweig) zeigt unsere Zukunftskinder und in der hinteren Reihe von links nach rechts: Richter am Amtsgericht Frank Teckemeyer, Richterin Almut Hoppe, die Geschäftsleiterin des Amtsgerichts Dorothea Krambrock sowie Direktorin des Amtsgerichts Susanne Kirchhoff.


 

Sachgeschichten live am 3. Oktober

65 Kinder im Amtsgericht Bad Iburg!



„Ein Jahr Hausarrest!“ oder „Kein Mittagessen!“ - Harte Strafen, die die Kinder für Lea Langfinger forderten. Insgesamt 65 Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren besuchten das Amtsgericht Bad Iburg beim Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus und verhandelten den Fall „Lea Langfinger“, der vorgeworfen wurde, ein Laufrad gestohlen zu haben. Bei einer rund einstündigen Führung erfuhren die Kinder außerdem, warum jeder Besucher am Eingang durchsucht wird und wie die Gerichtspost verteilt wird. Sie konnten ihre eigene (fast) amtliche Urkunde gestalten und siegeln und durften schließlich Lea Langfinger in der Gefängniszelle besuchen.

Bundesweit haben rund 80.000 – so viele Kinder wie noch nie –in diesem Jahr die Veranstaltungen zum Maus -„Türöffner-Tag“ besucht. Auf Einladung der „Sendung mit der Maus“ gaben fast 800 Betriebe, Vereine und Institutionen am Tag der Deutschen Einheit bereits zum achten Mal in Folge einen Einblick in die Welt der Erwachsenen. Die Idee dahinter: Sachgeschichten live erleben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Fotos: (c) Irene Rosenzweig.

Die Fotos dürfen ausschließlich für den privaten Gebrauch verwendet und nicht verändert oder an Dritte weitergeleitet werden.

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